Heinz G. Fehrenbach

Ich bin promovierter Biologe und habe 10 Jahre als Postdoc in der Humanmedizin gearbeitet bevor ich mich für Anatomie habilitierte. Seit 2008 bin ich W3-Professor am Forschungszentrum Borstel. Wissenschaftlich geprägt hat mich die Elektronenmikroskopie. In die Tiefe zu gehen und zu fragen, wie das Kleinste das Große formt, ist meine Antriebsfeder. Als Ombudsperson habe ich erkannt, dass manches von dem, was ich als „normale“ akademische Umgangsform akzeptiert hatte, Kennzeichen von Machtmissbrauch trug. Seit 2021 bin ich zertifizierter Systemischer Personal & Business Coach (ECA, QSA). Als Mitglied unseres Netzwerkes möchte ich Sie unterstützen, zu erkennen, wo Machtmissbrauch geschieht, und jenen, die Machtmissbrauch erleiden, zur Seite stehen.

Heinz G. Fehrenbach bei LinkedIn

Sandra Beaufaÿs

Ich bin promovierte Soziologin und arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW an der Universität Duisburg-Essen. Mein Schwerpunkt liegt in der geschlechterbezogenen Hochschulforschung. Durch meine Forschungsarbeit ist mir bewusst geworden, dass Wissenschaft ein Machtfeld ist und Frauen hiervon in besonderer Weise betroffen sind. Ich möchte Wissenschaftler:innen darin unterstützen, das Thema zu enttabuisieren und handlungsfähig zu werden. Dabei hilft mir auch meine zertifizierte Ausbildung als personzentriert-integrativer Coach (gwg).

Sandra Beaufays at Network FGF-NRW

Jana Lasser

Aktuell arbeite ich als PostDoc am Computational Social Science Lab der TU Graz. In meiner Forschung beschäftige ich mich mit emergenten Phänomenen in komplexen sozialen Systemen. Die Funktionsweise des akademischen Systems und seine Schwächen beschäftigen mich schon seit einiger Zeit. Neben meinem Engagement für Open Science beschäftigen mich insbesondere die Auswirkungen von Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft auf die psychische Gesundheit. Während meiner Zeit als Sprecherin des Max Planck PhDnet kam ich mit der Thematik des Machtmissbrauchs in der Wissenschaft in Kontakt, der vielen Problemen des aktuellen Systems zugrunde liegt. Deswegen engagiere ich mich im Netzwerk gegen Machtmissbrauch.

Persönliche Website von Jana Lasser

 

Daniel Müller

Ich war von 2009-15 Leiter des Graduiertenprogramms der TU Dortmund zur Promovierendenunterstützung, von 2012 an zugleich im wissenschaftlichen Personalrat. Seit Anfang 2016 bin ich Leiter des Graduiertenzentrums "House of Young Talents", das Promovierende, Postdocs und Juniorprofessor*innen der Universität Siegen unterstützt, seit 2019 bin ich dort zugleich einer der drei gewählten Sprecher*innen der "Arbeitsgemeinschaft der Mitglieder des Wissenschaftlichen Mittelbaus". In diesen Rollen wurde ich wiederholt mit Machtgefälle und -missbrauch konfrontiert und behandle diese auch in meinen Veranstaltungen. Ich möchte Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen unterstützen, die von Machtmissbrauch betroffen sind.

Daniel Müller bei Linkedin

Sophia Hohmann

Ich studiere Philosophie, Germanistik und Bildungswissenschaften an der Universität Bielefeld. Im Zuge meines Studiums habe ich mich vor allem mit Ausschlussmechanismen der akademischen Philosophie sowie des Philosophieunterrichts beschäftigt. Diese theoretische Perspektive und meine verschiedenen Tätigkeiten an der Universität haben mich für verschiedene Formen von Machtmissbrauch in der Wissenschaft sensibilisiert. Ich möchte insbesondere Studierende, studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte auf dieses Thema aufmerksam machen, um die Solidarität untereinander zu stärken, aber auch Gegenmaßnahmen sichtbar zu machen.

Unterstützer:innen

Hier könnte Ihr Statement zum Thema Machtmissbrauch in der Wissenschaft stehen! 

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